
Transformation
In diesem Semester bildet die Gewinnung, Wiederverwendung und Weiterentwicklung von existierenden konstruktiven Bauteilen den thematischen Schwerpunkt des Projektes.
In der Baugeschichte war die Wiederverwendung von Material eine essenzielle Strategie zur Ressourcenschonung – baumeisterliche Techniken bestimmten dabei Konstruktion und Gestalt. Im Zeitalter der Industrialisierung, wurden Materialherstellung und -beschaffung zunehmend erleichtert; ingenieurtechnische Entwicklungen führten dazu, dass die Dimensionierung von Bauteilen systematisch optimiert und minimiert werden konnte.
Betrachtet man den gegenwärtigen architektonischen Diskurs, erweisen sich sowohl die mit dem Bauprozess verbundenen CO2 -Emissionen, als auch die komplexe Bewertung rezyklierter Materialien als zentrale Zwangslagen.
Da der Abriss eines Gebäudes mit einem hohen Aufkommen an Bauabfällen verbunden ist, sollte der Erhalt und die Sanierung bestehender Gebäude grundsätzlich bevorzugt werden. Gebäude, deren Rückbau aufgrund einer langfristig nicht gewährleisteten baulichen Qualität dennoch erforderlich ist, können als Quelle dienen, indem ihre Bauteile und Materialien möglichst weitgehend für ein Re- oder Upcycling genutzt werden.
Die Bearbeitung des P2 stellt einen besonderen Punkt innerhalb der, an der TU Dortmund praktizierten Architektur- und Ingenieurslehre dar. Die jeweiligen Aufgaben des P2 verstehen sich als Serie und etablieren über den Lauf der Semester unterschiedliche Themenräume, die zur Grundlage der konstruktiven und entwurflichen Entwicklung werden.
Bitte tragen Sie sich schon jetzt in Moodle ein, wenn Sie im Wintersemester 2026 / 2027 am P2 teilnehmen möchten und geben Sie dort in der entsprechenden Umfrage Ihre Studienrichtung an.
Alle Informationen zur Aufgabe erhalten Sie in der Einführung:
Dienstag, 13.10.2026, 14:00 - 17:00
Lehrstuhl Baukonstruktion, GB II, 1.OG
Moodle: Projekt 2 - WiSe 2026 / 2027 (Module 120 / 308), LSF, 1012001
